A step-by-step Guide: Quantifying the financial impact of Lean projects in production

Mehr als Effizienz: Messt den wahren Wert eurer Lean-Initiativen und beweist den vollen ROI.

In der Fertigung ist jedes Lean-Projekt wie eine Seereise. Ihr steckt einen Kurs ab, trommelt eure Crew zusammen und navigiert durch die operativen Strömungen auf dem Weg in eine effizientere Zukunft. Aber wenn ihr euer Ziel erreicht habt – einen reibungsloseren Prozess, einen neu organisierten Arbeitsbereich – wie messt ihr dann den wahren Wert dieser Reise? Viele Führungskräfte können zwar operative Fortschritte aufzeigen, tun sich aber schwer, den Ergebnissen ein glaubwürdiges Euro-Zeichen zuzuordnen. Noch schwieriger ist es, die volle Wirkung auf eure Kunden, eure Mitarbeiter und das gesamte Unternehmen zu erfassen.

 

Euer kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP) ist ein starker Wachstumsmotor für euer Unternehmen. Aber ohne eine verlässliche Methode, um seine volle Wirkung zu messen, segelt ihr mit einer unvollständigen Karte. Ihr seid vielleicht auf Erfolgskurs, könnt es aber nicht so beweisen, dass es vom Vorstand bis in die Fertigung ankommt und verstanden wird.

 

Dieser Leitfaden bietet euch einen praktischen Schritt-für-Schritt-Ansatz, um den wahren Return on Investment (ROI) eurer Lean-Projekte zu ermitteln. So stellt ihr sicher, dass jede Verbesserung für den vollen Wert, den sie liefert, auch anerkannt wird.

Schritt 1: Setzt eure Koordinaten – Definiert Wirkung neu, jenseits reiner Kostensenkung

Der erste Fehler bei der Messung des Lean-ROI ist ein zu enger Fokus. Finanzielle Einsparungen sind entscheidend, aber sie sind nicht der einzige Schatz, den es zu heben gilt. Eine erfolgreiche Reise wirkt sich auf das gesamte geschäftliche Ökosystem aus. Bevor ihr also euer nächstes Projekt startet, definiert, wie Erfolg in diesen drei Bereichen aussieht:

 

  • Finanzielle Auswirkungen: Hier geht es um mehr als nur direkte Kosteneinsparungen. Denkt an die Zeitersparnis durch eine integrierte Finanzkonsolidierung, die das manuelle Hantieren mit Tabellen überflüssig macht. Berücksichtigt auch vermiedene Kosten, Produktivitätssteigerungen und die Möglichkeit, Ressourcen in Innovationen umzuleiten.
  • Auswirkungen auf die Kunden: Wie verbessert dieses Projekt das Kundenerlebnis? Das könnte durch eine bessere Produktqualität, schnellere Lieferzeiten oder einen zuverlässigeren Service geschehen. Ein zufriedener Kunde ist ein treuer Kunde – und das wirkt sich direkt auf den Umsatz aus.
  • Impact für Mitarbeiter & Teams: Eine engagierte Crew sorgt für eine ruhigere See. Ein erfolgreiches Projekt sollte Frustration reduzieren, Aufgaben vereinfachen und das Engagement der Mitarbeitenden steigern. Wenn Teams die direkten Ergebnisse ihrer KVP-Arbeit sehen, schießen ihre Moral und ihr Verantwortungsgefühl in die Höhe.

Schritt 2: Rüstet euer Schiff aus – Wählt die richtigen Werkzeuge für die Reise

Sich auf veraltete Werkzeuge wie Tabellenkalkulationen zu verlassen, um eine ganze Flotte von KVP-Projekten zu verfolgen, ist wie mit einem Taschenkompass auf offener See zu navigieren. Es ist langsam, fehleranfällig und sperrt wertvolle Daten in Silos ein. Um die Wirkung präzise zu messen und nachzuweisen, braucht ihr eine digitale Lösung, die eine einzige, verlässliche Informationsquelle (Single Source of Truth) bietet.

Ein modernes Lean-Execution-System wie BeLean bietet:
  • Ein zentrales Dashboard: Visualisiert alle KVP-Projekte an einem Ort, von der Unternehmensebene bis hin zu einzelnen Maßnahmen.
  • Finanz-Tracking in Echtzeit: Integriert Finanzdaten direkt in euer Projektportfolio und zeigt geplante Einsparungen im Vergleich zu den tatsächlichen Ergebnissen, während sie entstehen.
  • Klare Sicht für alle: Verbindet die Maßnahmen aus der Fertigung mit den Dashboards der Führungsebene und stellt sicher, dass alle auf die gleichen strategischen Prioritäten ausgerichtet sind.

Schritt 3: Zeichnet euren Fortschritt auf – Verknüpft jede Aktion mit einem messbaren Ergebnis

Nachdem ihr eure Wirkungskategorien definiert und eure digitalen Werkzeuge eingerichtet habt, besteht der letzte Schritt darin, eine klare Verbindung von den Projektaktivitäten zu den Geschäftsergebnissen herzustellen. Für jede Initiative solltet ihr folgende Fragen beantworten können:
  1. Was ist das strategische Ziel? (z. B. Produktionsabfälle um 15 % reduzieren, um Nachhaltigkeitsziele zu unterstützen).
  2. Was sind die zentralen Maßnahmen? (z. B. Einführung eines neuen Sortierprozesses an Linie 3).
  3. Wie werden wir es messen? (z. B. Erfassung der eingesparten Kilogramm Ausschuss pro Woche).
  4. Was ist die erwartete Wirkung? (z. B. 50.000 € annualisierte Einsparungen; 10 % weniger Kundenbeschwerden aufgrund von Mängeln).

Dieser disziplinierte Ansatz verwandelt vage Ziele in quantifizierbare Erfolge und macht es einfach, über Fortschritte zu berichten und den messbaren ROI der harten Arbeit eures Teams zu beweisen.

Steuert euer Unternehmen auf klarem Kurs

Lasst nicht zu, dass eure Lean-Projekte zu Geschichten über operative Veränderungen ohne klares geschäftliches Ende werden. Indem ihr eure Definition von Wirkung erweitert, eure Teams mit den richtigen Werkzeugen ausstattet und jede Maßnahme mit einem strategischen Ergebnis verknüpft, könnt ihr mehr tun, als nur einen Prozess zu verbessern – ihr könnt seinen Wert in der Sprache beweisen, die das gesamte Unternehmen versteht.
Bist du bereit, mit dem Raten aufzuhören und die volle Wirkung deiner CI-Maßnahmen zu beweisen? Sprich noch heute mit einem BeLean-Experten. Wir können dir helfen, einen Kurs für sichtbarere, messbarere und nachhaltigere Ergebnisse festzulegen.

Sprich noch heute mit einem BeLean-Experten: https://urls.sailrs.world/beleancontact
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